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11.09.10 Görlitz, Fokus Festival

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Aufgewachsen im mittelpolnischen Konin, irgendwo auf der Route Berlin-Warschau, war Soniamiki bereits als Kind anders als die anderen. Mit 6 Jahren wollte sie nicht Krankenschwester sondern Schauspielerin werden, mit 8 schrieb sie ihr erstes Buch über die Freundschaft zwischen einem Schmetterling und einer Ameise. Im Alter von 10 Jahren schließlich brachte sie ihre Eltern dazu, ihr eine Gitarre zu kaufen. Als Teenager schrieb sie mit anderen Schauspielern eigene Stücke und führte diese mit einer Improvisationsgruppe auf. Hier enstand vermutlich die Lust an Regie und am Film. An der Kunstakademie Poznan studierte sie schließlich Trickfilmanimation. Sie liebt diesen Moment, wenn gezeichnete Figuren anfangen, sich zu bewegen, zu leben und Geschichten zu erzählen.

Das Musikprojekt Soniamiki enstand eher nebenbei, bei einer Modeschau, die sie gemeinsam mit einer Freundin und Modedesignerin vor 3 Jahren auf die Beine stellte. Soniamiki steuerte die Musik bei und spielte ihren ersten Song „Move You Eyes“ im Dauerloop – gefühlte hundert Mal. Wegen technischer Probleme entschied sie sich, während der Show anstatt der Akustikgitarre lieber Bass zu spielen. Dabei entdeckte sie, dass Bassspielen ihr viel besser stand, sich organischer anfühlte. Der Bass ist seit dem das zentrale Instrument ihrer Musik

Die Songs nimmt Soniamiki allein zu Hause mit Computern, einigen oldschool-Elektronikinstrumenten, mit Akustikgitarre und eben selbstgespieltem Bass auf. In Polen tritt sie bei Konzerten mitunter allein auf - mit Computer, Bass und Gesang. Lieber bringt sie jedoch mithilfe zweier Gastmusiker eine akustische Version ihres elektrolastigen Sounds live auf die Bühne.

> Interview mit Soniamiki im Wahrschauer

Pressestimmen

"Zwischen polnischer Kryptik und seufzendem Englisch spendiert sie zum Beispiel auch 'Star Out Of Blue', den zackigen Hit der Platte, der sich in einer Reihe mit Emilie Simon, Kate Nash und der Neo-80s-Ikone La Roux in Schale wirft." (Christin Schalko, intro)

"Ziemlich gut!!!" (Klaus Fiehe, WDR - 1LIVE)

"Danke für die schöne Musik" (Stephan Karkowsky, rbb - Radio 1)

"SONIAMIKI ist wunderbarer minimalistischer Elektro-Pop, der sich nicht aufdrängt und trotzdem im Ohr bleibt. Manchmal verträumt und manchmal albern, aber immer leicht, spielerisch und klar." (Christin Sydow, blueprint-fanzine.de)

"Dass elektrolastige Popmusik mit 80er Synthies nicht das alleinige Territorium von britischen Bands ist, beweist Soniamiki aus Polen." (motor.de)

"Soniamiki ist richtig guter elektronisch verspielter Import aus Polen." (Oliver Zitzmann, bizarre-radio.de)

"... hört sich sehr geil an" (Antje Benda, Radio LOHRO - Leitung Musikredaktion)

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